DOLOMITENFREUNDE e.V Museum 1915-1918 Vom Ortler bis zur Adria
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Beschreibung
DOLOMITENFREUNDE
Museum 1915-1918 – Vom Ortler bis zur Adria
Informationen zum Museum
Betreiber:
Der Betreiber des „Museums 1915-1918 -Vom Ortler bis zur Adria“ ist der Verein DOLOMITENFREUNDE.
Das Museum wurde am 11. Juli 1992 eröffnet.
Auszeichnungen:
1993 Österreichischer Museumspreis • 1994 Nominiert für den Europapreis • 1996 laut Haager Konvention unter Kulturgutschutz • 1999 Kärntner Museumsgütesiegel • Ab 2012 Träger Österreichisches Museumsgütesiegel
Mission Statement & USP:
Unter dem Generalthema einer Europäischen Friedensarbeit widmet sich der Verein seit seiner Gründung den archäologischen Überresten des Ersten Weltkrieges in Österreich (Kärnten und Osttirol) und Italien, wie auch der (musealen) Präsentation, Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte des Ersten Weltkrieges in diesem Alpenraum. Die besondere Bedeutung des Museums liegt darin, dass es sich inhaltlich unter anderem dem einzigen noch auf österreichischem Boden befindlichen Frontabschnitt des Ersten Weltkrieges an Originalschauplätzen widmet. Das 1992 in Kötschach-Mauthen eröffnete „Museum 1915-18 – Vom Ortler bis zur Adria“ galt in den 1990er Jahren als innovativ und aufgrund seines musealen storytellings und Präsentationsformen vorbildlich (u.a. 1993 Österreichischer Museumspreis).
Eng verbunden mit dem „Museum 1915-1918 – Vom Ortler bis zur Adria“, ist das ab 1983 aufgebaute Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges am Kleinen Pal im Plöckengebiet, bestehend aus begehbaren Stellungssystemen, ebenfalls vom Verein betreut.
Museum und Freilichtmuseum sind aufgrund ihrer Lage im ehemaligen Frontgebiet zwei kulturhistorisch besonders relevante Orte für das Thema und die Region. Sie sind inhaltlich unmittelbar miteinander verschränkt. Unter dem Generalthema Friedensarbeit und Friedenswege sind sie Bildungs- und Vermittlungsorte wie auch einzigartige kulturtouristische Marker in der Region von europäischer Dimension.
Zielsetzung des Museums:
In diesem Museum steht der Mensch im Mittelpunkt – der einfache Soldat in seiner Konfrontation mit einem Abschnitt europäischer Zeitgeschichte, der die Welt veränderte. Nach diesem Konzept arbeitete Oberst i.R. Prof. Walther Schaumann bereits bei seinen ersten Ausstellungen in Wien sowie ab 1984 in Kötschach-Mauthen/Rathaus mit der Museumsausstellung „Plöckenmuseum – Gebirgsfront 1915-1918“.
Nicht farbenprächtige Uniformen, glänzende Waffen, Generalstabsberichte oder taktische Überlegungen und operative Maßnahmen bilden die Schwerpunkte. Das Museum zeigt anhand des Schicksals der einfachen Soldaten die Sinnlosigkeit von Kriegen auf.
Mit jedem einzelnen Alltagsgegenstand, den die Soldaten im Hochgebirge bei sich trugen oder verwendet haben und die während der Wegbauaktionen des Vereins Dolomitenfreunde wieder an das Tageslicht kamen, wird der Mensch „Soldat“ in den Mittelpunkt gerückt.
Aus der Erkenntnis heraus, dass Konflikte nie wieder durch Kriege ausgetragen werden dürfen, dient das Museum als Mahnung zum Frieden und trägt damit zur Friedenserhaltung und zur Völkerverständigung bei.
Museums-Steckbrief:
• Das Museum weist eine Gesamtfläche von ca. 600 m² auf.
• Es ist das einzige Museum in Österreich, das den Gebirgskrieg an der Südwest-Front anhand von zahlreichen Fotos und Dokumenten zeigt. Die Besonderheit liegt darin, dass in den Vitrinen großteils Bodenfunde präsentiert werden.
• Das Museum setzt sich zusammen aus Sammlungsobjekten des Museums, Sammlungsobjekten des Vereins DOLOMITENFREUNDE (zusammen ca. 70%), und aus Sammlungsobjekten Dritter (ca. 30%).
• Über die Gratis-App „Hearonymus“ kann eine Audioführung durch das Museum (deutsch, englisch, italienisch) gratis in Anspruch genommen werden.
• Das Museum verfügt über einen eigenen Büchershop.
Standort / Kontakt
- Adresse: Kötschach 390, 9640 Kötschach-Mauthen, Österreich
- Telefon: +43 4715 851332
- Website: https://www.dolomitenfreunde.at/
Öffnungszeiten
Geöffnet UTC + 2
- Montag 10.00 Uhr - 17:00 Uhr
- Dienstag 10.00 Uhr - 17:00 Uhr
- Mittwoch 10.00 Uhr - 17:00 Uhr
- Donnerstag 10.00 Uhr - 17:00 Uhr
- Freitag 10.00 Uhr - 17:00 Uhr
- Samstag 14:00 Uhr - 18:00 Uhr
- Sonntag 14:00 Uhr - 18:00 Uhr